Auf Initiative von Sergey Tumel aus Weißrussland (CCT) sowie Thomas Hacker aus Deutschland (EDICENTER) gründet sich – nach einem guten halben Jahr intensiver Vorbereitung – das European EDI Network (EEDIN).

Zum Kick-Off Meeting am 15. und 16. Januar 2019 in Frankfurt am Main treffen sich Vertreter aus neun europäischen Ländern (innerhalb und außerhalb der EU) zur offiziellen Gründung. Weitere Interessenten stehen bereits vor der Tür.

Das EEDIN ist eine kommerzielle Vereinigung ausgewählter EDI-Provider, das durch technische und vertriebliche Kooperation unseren Kunden und Interessenten ein optimales EDI-Datennetz bietet. Wertvolle regionale Erfahrungen und nationales Fachwissen werden professionell gebündelt und stehen künftig allen unseren Kunden sehr schnell zur Verfügung.

Unter der neuen Domain www.EEDIN.eu finden Sie zurzeit nur einen Hinweis auf den Kongress, ohne weiteren Content. Hier wird innerhalb weniger Wochen nach dem Kick-Off Meeting eine Webpräsenz entstehen.

 

 

 

Das EDICENTER hat über 20 Jahre Erfahrung mit EDI-Migrationen, sowohl was ERP-Systeme als auch was EDI-Anbieter angeht. Wir kennen eine große Anzahl von Herstellern und unterstützen Sie kompetent bei Fragen wie:

  • Wir haben ein älteres EDI-System im Haus und wollen nun die EDI-Verarbeitung zu einem Dienstleister auslagern. Können Sie hierzu ein Festpreis-Angebot machen?
  • Wir sind mit unserem EDI-Dienstleister nicht mehr ganz zufrieden. Können Sie uns ein Migrations-Angebot machen?
  • Wir bekommen ein neues ERP-System und wollen die bestehenden EDI-Inhouse-Formate beibehalten. Könne Sie unsere Programmierer unterstützen?
  • Wir bekommen ein ERP-System mit fertigen EDI-Inhouse-Schnittstellen. Können Sie diese im EDICENTER-Rechenzentrum umsetzen?

Alle diese Fragen können wir selbstverständlich mit „ja“ beantworten. Sprechern Sie uns an! Wir sagen Ihnen, welche Informationen wir brauchen, um Ihnen die richtige Lösung anzubieten.

Ada Lovelace gilt als „erste Programmiererin der Welt“ (und das ist hier universell gemeint. also nicht als „erste programmierende Frau“, sondern „erster programmierender Mensch überhaupt“)? Das klingt seltsam; denn sie lebte von 1815 bis 1852. Gab es denn da schon Computer?

Natürlich nicht, aber das wirklich erstaunliche ist ja, dass die Mathematikerin Augusta Ada Byron King, Countess of Lovelace ein komplexes Programm für eine nie gebaute „Analytical Engine“ (des Erfinders Charles Babbage) schrieb, das bereits Unterprogramme und Verzweigungen enthielt. Sie verstand wohl auch den Unterscheid zwischen einer reinen Rechenmaschine und und einem (erst später so genannten) Computer, der Programme nach Algorithmen abarbeitet.

Wenn man ihr heute mit echten Computern einen Programmierfehler (!) nachweist, spricht das ja keineswegs gegen sie. Ganz im Gegenteil: Es brauchte über ein Jahrhundert, bis ein paar Klugscheißer, denen die modernste Technologie zur Verfügung stand, den Fehler entdeckten, um dann hämisch mit dem Finger auf Ada zu zeigen.

Das ist unredlich, insbesondere wenn man die Voraussetzungen bedenkt, unter denen Ada arbeiten musste. Der Zugang zu Bibliotheken war Frauen verboten. Ihr Mann ging rein und schrieb für sie die Bücher ab.

Anna Siffert vom Max-Planck-Institut für Mathematik schreibt:

„Mit ihrer Vision von einer Maschine, die auch Musiknoten, Buchstaben und Bilder verarbeiten könnte, hat sie die Informatik um 100 Jahre vorausgedacht. In der inzwischen legendären Notiz G fügt Lovelace auch eine Anleitung zur Berechnung von Bernoulli-Zahlen bei, einen Algorithmus in grafischer Darstellung – und wird damit die erste Programmiererin der Welt. (…) Ungefähr ein Jahrhundert bevor Konrad Zuse die erste programmierbare Rechenmaschine konstruierte, schrieb Ada Lovelace in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm der Welt. Gemessen an dem Stand der Forschung der damaligen Zeit ist ihr Werk visionär.“  https://www.mpg.de/frauen-in-der-forschung/ada-lovelace

 

 

 

 

Ist KI intelligent? Erster komplett Computer-„generierter“ Nachrichtensprecher

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/chinesische-nachrichtenagentur-stellt-ki-nachrichtensprecher-vor-15882694.html

Beeindruckend ist es ja schon, aber ist es (oder er) auch intelligent? Ein Avatar – früher hätte man gesagt eine Comicfigur – liest Nachrichten und wirkt dabei sehr menschlich. Es ist eine technische Meisterleistung. Im Gegensatz zu animierten Filmen steht ja der Text nicht im Voraus fest. Die Figur muss sich zu jedem beliebigen zu sprechenden Text passend bewegen. Na ja, um so länger ich darüber nachdenke, desto bescheuerter erscheint mir das: ein riesiger technischer Aufwand für – sagen wir mal – eine neue Form von Internetradio. B5 aktuell mit Animation.

Auf der anderen Seite ist China aber tatsächlich Vorreiter bei einer Technologie, die man gemeinhin KI nennt. Jennifer Li rückt den Begriff auf dem „Welt Summit Artificial Intelligence“ 2018 in Berlin ein wenig zurecht: „Vieles von dem, was Künstliche Intelligenz genannt wird, ist in Wahrheit nur Erweiterte Intelligenz: Es hilft Menschen, schneller Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu erfüllen, damit sie sich auf wichtigere Dinge konzentrieren können“ (https://www.gruenderszene.de/technologie/china-ki-boom-analyse).

Lesenswert hierzu auch im Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/technik-der-zukunft-wie-china-bei-der-kuenstlichen-intelligenz-zur-supermacht-aufsteigt/23225468.html

KI ist also letztlich nur lernfähige Software. Aber kann sie sich auch mit philosophischen Fragen auseinandersetzen, diesen Artikel hier schreiben oder – wie meine Haustiere – auf eine völlig neue Situation kreativ reagieren? Ich schaue gerade zum Fenster hinaus und denke darüber nach, wie ich das Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn nächstes Wochenende verpacken soll. Plötzlich ruft ein Kunde an und stellt mir eine völlig absurd klingende Frage. Durch mehrere Rückfragen kann ich herausfinden, was er will und ihn beraten. Parallel kommen mir die Wahlergebnisse in Bayern und deren Folgen in den Sinn – und, ach ja, irgendetwas veranlasst mich plötzlich dazu, kurz über die römische Herrschaft in Palästina vor zweitausend Jahren nachzudenken (obwohl ich davon kaum Ahnung habe). Die Wespe in meinem Büro lernt gerade sehr schnell, wie sie meiner Verfolgungsjagd entgehen kann …

Letztere ist geradezu eine Intelligenzbestie gegenüber der „KI“.

 

Hat nur indirekt mit IT zu tun, ist aber auch interessant:

https://www.golem.de/news/geheimdienstkontrolle-maassens-rede-wurde-von-whistleblower-geleakt-1811-137525.html

Gefährlich ist das für Journalisten aber noch immer:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/FBI-Erneut-Whistleblower-nach-Leak-an-The-Intercept-festgenommen-4008690.html

 

 

 

 

 

 

Hier geht es nicht um Science-Fiction, sondern um ernst zu nehmende Überlegungen zur Entwicklung von neuen Technologien und deren Risiken:

https://www.zdnet.de/88345883/gehirn-hacking-kaspersky-sieht-drohende-gefahr/

https://securelist.com/hackers-attacking-your-memories/88285/

 

 

 

 

 

 

 

Das Thema Gesichtserkennung wird allgemein viel zu wenig beachtet. Dabei tun die Behörden alles, um die Technologie flächendeckend durchzusetzen, auch wenn sie im Moment noch nicht zuverlässig ist.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/CCC-Bundespolizei-hat-Bericht-zur-Gesichtserkennung-absichtlich-geschoent-4191216.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/amazons-gesichtserkennung-macht-us-politiker-zu-verdaechtigen-a-1220492.html

„Sie sehen aus, als könnten Sie Vitamine brauchen“:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/apotheke-bayer-testet-gesichtserkennung-von-kunden-a-1180126.html

 

 

 

 

 

 

Dass unsere Wegwerfgesellschaft eine ökologische, volkswirtschaftliche und soziale Katastrophe ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Vor nicht allzu langer Zeit war es ja noch ganz normal, dass man seinen (Röhren-)Fernseher zu Werkstatt schleppt und wenigstens erst einmal nachsehen lässt, ob sich eine Reparatur noch lohnt. Inzwischen sind auch die letzten Läden dieser Art sang- und klanglos verschwunden.

Aber siehe da, eine junge Bewegung (meist) junger Leute will das ändern. Die Repair Cafés sind entstanden (und entstehen weiterhin).

Nun fordert eine Initiative sogar ein EU-weites Recht auf Reparatur. Ein tolle Sache!

 

 

 

 

 

 

 

Heise online berichtet uns heute von einem „Self solving Rubik’s cube“. Das ist schon eine tolle Sache, wenn man keine Menschen mehr braucht, insbesondere für so lebensnotwendige Ding, wie das Sortieren der Farben auf einem Spielzeug. Aber halt: wozu wurde das Ding einst erfunden? Sollte es uns nicht unterhalten und richtig Spaß machen, das Rätsel zu lösen?

https://www.heise.de/make/meldung/Self-solving-Rubik-s-cube-Dieser-Zauberwuerfel-loest-sich-selbst-4173531.html

Ich schlage vor, künftig auch das Quiz Trivial Pursiut mit einer Lösungsmaschine zu spielen: Man liest dem Mitspieler, der an der Reihe ist, die Frage vor. Dieser antwortet aber nicht selber, sondern an seiner Stelle ein Computer (Alexa?). Da dieser alle Fragen und Antworten der Edition kennt, ist die Antwort immer korrekt und der Spieler bekommt immer volle Punktzahl. Darüber freut er sich riesig. Hat er diese Spielvariante dann ein paar Monate praktiziert, geht es sowieso nicht mehr ohne Maschine, weil in seinem Kopf gar kein eigenes Wissen mehr vorhanden sein wird. Man darf gespannt sein, wann das Quiz langweilig wird.